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Webanwendungen & Business-Tools

Webanwendungen entwickeln lassen

Sie möchten eine Webanwendung entwickeln lassen – ein Kundenportal, ein internes Werkzeug oder den Ersatz für eine gewachsene Excel-Lösung? Wir bauen Individualsoftware im Browser, die Ihre Abläufe so abbildet, wie sie tatsächlich laufen: mit durchdachten Rollen und Rechten, barrierefrei nach WCAG 2.2 AA und so dokumentiert, dass Ihr Team ohne uns damit weiterarbeiten kann.

Einordnung

Wann Sie eine Webanwendung entwickeln lassen sollten – und wann nicht

Nicht jedes Problem braucht eigene Software. Das klären wir, bevor ein Angebot entsteht.

Eine eigene Webanwendung ist die richtige Antwort, wenn ein Ablauf zentral für Ihr Geschäft ist und keine Standardsoftware ihn so kennt, wie Sie ihn leben. Typisch sind Kundenportale, in denen Kunden Aufträge, Dokumente oder den Bearbeitungsstand selbst einsehen, und interne Business-Software für Disposition, Angebote, Prüfungen oder Freigaben. Weil alles im Browser läuft, gibt es nichts zu installieren, Updates kommen zentral, und über Schnittstellen ist die Anwendung mit Ihren bestehenden Systemen verbunden.

Der Anlass ist oft derselbe: Eine Excel- oder Access-Lösung, die vor Jahren pragmatisch begonnen hat, trägt inzwischen einen wichtigen Teil des Betriebs. Mehrere Personen arbeiten in Kopien derselben Datei, niemand weiß sicher, welcher Stand gilt, Berechtigungen gibt es nur als Ordnerfreigabe, und das Wissen über die Makros hängt an einer einzigen Person. Auswertungen entstehen von Hand, kurz bevor sie gebraucht werden – und sind beim nächsten Termin schon wieder veraltet.

Genauso wichtig ist die andere Seite: Für Buchhaltung, Zeiterfassung, Ticketsysteme oder ein Standard-CRM gibt es ausgereifte Produkte, die günstiger und schneller einsatzbereit sind als jede Eigenentwicklung. Auch ein gut gepflegtes Tabellenblatt, das seinen Zweck erfüllt, muss nicht um jeden Preis ersetzt werden. Deckt eine fertige Lösung den Großteil Ihres Bedarfs, empfehlen wir sie – und sagen Ihnen das im Erstgespräch, nicht erst nach der Analyse.

Leistungen

Was wir in diesem Feld bauen

Wer bei uns eine Webanwendung entwickeln lässt, bekommt Individualsoftware, die um den eigenen Ablauf herum entsteht – von der ersten Datenbanktabelle bis zur fertigen Oberfläche.

Kundenportale

Ein geschützter Bereich, in dem Ihre Kunden Aufträge, Dokumente, Rechnungen oder den Bearbeitungsstand selbst einsehen. Das entlastet Ihr Team von Rückfragen per E-Mail und Telefon, und Sie legen genau fest, wer welche Daten sieht.

Interne Tools und Business-Software

Werkzeuge für Disposition, Angebotserstellung, Prüfprozesse oder Freigaben, die sich nach Ihrem Ablauf richten. Formulare prüfen Eingaben dort, wo sie entstehen, und jeder Schritt bleibt nachvollziehbar, statt in E-Mail-Verläufen zu verschwinden.

Ablösung von Excel- und Access-Lösungen

Wir übertragen die Logik aus gewachsenen Tabellen und Datenbanken in ein sauberes Datenmodell, übernehmen die Bestandsdaten und prüfen mit Ihnen, ob Berechnungen und Ergebnisse übereinstimmen, bevor die alte Lösung abgeschaltet wird.

Dashboards und Auswertungen

Kennzahlen und Übersichten auf echten Betriebsdaten statt auf manuell kopierten Exporten. Filter, Zeiträume und Exporte richten sich nach den Fragen, die in Ihren Besprechungen tatsächlich gestellt werden.

Rollen und Rechte

Ein Berechtigungskonzept, das zu Ihrer Organisation passt: Abteilungen, Standorte, externe Partner und Kunden sehen und ändern nur, was sie sollen. Wichtige Änderungen werden protokolliert, damit sich später klären lässt, wer was wann getan hat.

Barrierefreie Oberflächen

Oberflächen nach WCAG 2.2 AA: vollständig per Tastatur bedienbar, mit ausreichenden Kontrasten und für Screenreader verständlich. Das hilft allen, die täglich damit arbeiten – und ist eine gute Grundlage, wenn für Ihr Angebot gesetzliche Anforderungen an Barrierefreiheit gelten.

Ablauf

So entsteht Ihre Webanwendung

Dieselben vier Schritte wie in jedem unserer Projekte – hier mit dem, worauf es bei Webanwendungen ankommt.

  1. Analyse

    In ein bis zwei Wochen sehen wir uns an, wie heute gearbeitet wird: welche Tabellen, Formulare und E-Mails beteiligt sind, wer welche Daten braucht und welche Systeme angebunden werden müssen. Am Ende steht eine schriftliche Einschätzung mit Preisspanne.

  2. Plan

    In einer Woche legen wir Datenmodell, Rollenkonzept und Reihenfolge fest. Sie erfahren, welcher Teil der Anwendung zuerst produktiv geht, welche Daten dafür übernommen werden und woran Sie merken, dass er funktioniert.

  3. Umsetzung

    Wir liefern in kurzen Zyklen: Sie sehen wöchentlich Fortschritt und arbeiten früh mit der echten Anwendung statt mit Entwürfen. Ein erster produktiver Stand steht typischerweise nach sechs bis zwölf Wochen, je nach Umfang. Jede Änderung ist versioniert, getestet und dokumentiert.

  4. Übergabe

    Quellcode, Zugänge, Dokumentation und Runbooks gehen vollständig an Sie über. Wir weisen Ihr Team ein – diejenigen, die die Anwendung betreuen, und diejenigen, die täglich damit arbeiten. Den Betrieb übernehmen wir auf Wunsch weiterhin, mit Monitoring und planbaren Updates.

Beispiel

Typisches Szenario: von drei Excel-Dateien zur gemeinsamen Anwendung

Ein angenommener Fall, der zeigt, wie ein solches Projekt verlaufen kann.

Kein Kundenprojekt

Angenommen, ein Servicebetrieb mit etwa 40 Beschäftigten plant Einsätze, Material und Termine in drei Excel-Dateien, die per E-Mail hin- und hergeschickt werden. Kunden rufen an, um zu erfahren, wann der Techniker kommt und ob ihre Unterlagen vollständig sind. Die Disposition kennt die Antworten – aber nur, wenn gerade die aktuelle Datei geöffnet ist. Die Monatsauswertung für die Geschäftsführung entsteht jedes Mal von Hand, kurz vor dem Termin.

In der Analyse würden wir typischerweise zuerst die Dateien und Abläufe durchgehen: Welche Spalten sind Stammdaten, welche Berechnungen stecken in Formeln, wer ändert was? Daraus entstehen ein Datenmodell und ein Rollenkonzept für Disposition, Technik, Geschäftsführung und Kunden. Der erste produktive Stand wäre bewusst schmal: die gemeinsame Einsatzplanung im Browser, mit übernommenen Bestandsdaten, damit niemand mehr in Kopien arbeitet.

Darauf aufbauend käme etwa ein Kundenportal hinzu, in dem Kunden Termine und Dokumente selbst einsehen, und ein Dashboard mit den Kennzahlen, die bisher von Hand zusammengetragen wurden. Die Excel-Dateien würden erst abgeschaltet, wenn beide Seiten die Ergebnisse verglichen haben. Wie viel Zeit das im Einzelfall spart, lässt sich vorher nicht seriös beziffern – messen lässt es sich danach sehr wohl.

Technologie

Technik, die Ihr Team übernehmen kann

Für Webanwendungen setzen wir meist auf TypeScript mit React und Next.js und auf PostgreSQL als Datenbank. Das sind verbreitete, gut dokumentierte Werkzeuge, für die Sie auch später Entwicklerinnen und Entwickler finden. Wo Ihr Haus bereits einen Standard hat, arbeiten wir darin weiter. Anbindungen an ERP, CRM oder Fachanwendungen laufen über dokumentierte REST-Schnittstellen nach OpenAPI oder über Webhooks.

Die Anmeldung lässt sich an ein bestehendes Firmenkonto anbinden, etwa über OAuth 2.0. Betrieben wird die Anwendung in Containern, auf Servern in der EU oder auf Ihrer eigenen Infrastruktur; Metriken, Logs und Alarme gehören von Anfang an dazu. Barrierefreiheit nach WCAG 2.2 AA berücksichtigen wir während der gesamten Entwicklung, nicht erst kurz vor dem Start.

  • TypeScript
  • React
  • Next.js
  • PostgreSQL
  • OpenAPI
  • OAuth 2.0
  • Docker
  • WCAG 2.2

FAQ

Häufige Fragen zu Webanwendungen

Was vor der Entscheidung für eine eigene Webanwendung typischerweise gefragt wird.

Was kostet es, eine Webanwendung entwickeln zu lassen?

Das hängt vor allem vom Umfang ab: Zahl der Rollen, Übernahme von Altdaten, Schnittstellen zu anderen Systemen und Anforderungen an Auswertungen. Kleinere Werkzeuge beginnen im vierstelligen Bereich, ab etwa 1.000 Euro. Ausgewachsene Webanwendungen liegen meist im fünfstelligen Bereich, größere Plattformen darüber. Nach der Analyse erhalten Sie eine Schätzung mit Preisspanne.

Können wir unsere Excel- oder Access-Lösung schrittweise ablösen?

Ja, und meist ist das der bessere Weg. Wir beginnen mit dem Teil, der die meiste Reibung verursacht, übernehmen die Bestandsdaten und schalten die alte Lösung erst ab, wenn die Ergebnisse übereinstimmen. Ein erster produktiver Stand steht typischerweise nach sechs bis zwölf Wochen, je nach Umfang.

Funktioniert die Anwendung auch auf Smartphone und Tablet?

Ja. Eine Webanwendung läuft im Browser und passt sich der Bildschirmgröße an – ohne Installation aus einem App-Store. Für Aufgaben unterwegs, z. B. Rückmeldungen vom Einsatzort, gestalten wir Oberflächen gezielt für kleine Bildschirme. Ob einzelne Funktionen auch ohne Verbindung laufen müssen, klären wir in der Analyse, weil das den Aufwand spürbar verändert.

Wie werden Rollen und Rechte umgesetzt?

Wir leiten das Berechtigungskonzept aus Ihrer Organisation ab: Wer darf Daten sehen, anlegen, ändern oder freigeben – nach Abteilung, Standort oder Kunde. Die Rechte werden auf dem Server geprüft, nicht nur in der Oberfläche ausgeblendet. Wichtige Änderungen werden protokolliert, und die Anmeldung kann an ein bestehendes Firmenkonto angebunden werden.

Lässt sich eine Webanwendung DSGVO-konform betreiben?

Technisch schaffen wir dafür die Grundlage: Die Daten liegen auf Servern in der EU oder auf Ihrer eigenen Infrastruktur, Zugriffe folgen einem dokumentierten Rollenkonzept, und personenbezogene Daten planen wir nur dort ein, wo der Ablauf sie braucht. Die rechtliche Bewertung bleibt bei Ihrem Datenschutzbeauftragten oder Ihrer Rechtsberatung – wir liefern die technischen Angaben dazu.

Weitere Leistungen

APIs & Systemintegration

Schnittstellen, die bestehende Systeme sauber verbinden – spezifiziert, versioniert und dokumentiert.

  • OpenAPI
  • REST
  • Webhooks
  • OAuth 2.0

KI-Assistenten & LLM-Integration

Assistenten und Chatbots, die auf Ihren eigenen Daten arbeiten und begründen, woher eine Antwort stammt.

  • LLM
  • RAG
  • Vektorsuche
  • MCP

Prozessautomatisierung

Wiederkehrende Abläufe, die ohne manuelle Zwischenschritte laufen – mit klarer Fehlerbehandlung.

  • Workflows
  • Queues
  • Event-Driven
  • Cron

Sie möchten eine Webanwendung entwickeln lassen?

Schildern Sie kurz, welcher Ablauf heute in Tabellen, E-Mails oder einer alten Datenbank steckt. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung – auch dann, wenn Standardsoftware die bessere Wahl ist.

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